Amigne

Amigne

Wie oft von alten Wallisersorten angenommen, soll der Amigne von den Römern eingeführt worden sein. Der Amigne sei der Vitis  aminea

Ursprung

Auf den Amigne stossen wir esrtmals, bereits mit dem heutigen Namen  1686. Die Quelle, Livre pour le travail des vignes (Buch für die Arbeit in den Reben) Bannerherrn von Riedmatten, besagt, dass am 18. September 1686  eine halben Karren Amigne zwischen Granges un Noes geerntet worden seien.

Damit findet die erste Erwähnung des Amignes nicht in Vétroz statt, dem Dorf , das als eine neuzeitliche Wiege gilt, sondern zwischen Sitten und Sieders

Eigenschaften

Die Amigne ist eine spät reifende Sorte, die zum Verrieseln neigt. Oft sind ihre Traubenbeeren deshalb recht locker. Die kleinen Beeren sind reich an Zucker und aromatisch eher neutral. Die aus Amigne gekelterten  Weine zeichnen sich durch sehr feine (Mandarinen-) Aromen und manchmal durch eine leichte Tanninnote aus.
Er wirdelten trocken ausgebaut oder aber als Dessertwein, Grain noble, vinfiziert.

Bedeutung

Der Amigne wird auf einer sehr beschränkten  Fläche von 43 Hektaren Stand 2009 fast nur in Vétroz kultiviert.

Quelle: Rebe und Wein im Wallis INFOLIO



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