Elbling

Elbling
Der Elbling ist einer der ältesten Rebsorten in Europa. Die Römer kannten den Elbling, den Plinus "vitis alba" nannte, bereits als Moselsorte. Noch vor 200 Jahren bedeckte der Elbling grosse Teile der Ostschweiz.

Ursprung

Die sprachliche Ähnlichkeit mit Vitis alba der Antike (Plinius, Vitis albuelis Columella, Vitis albena Macrobius) deutet auf  römischen Ursprung, der aber nicht nachweisbar ist.

Eigenschaften

Diese Sorte sollte nur an klimatisch guten Reblagen angebaut werden. Bei schlechtem Blühwetter verrieselt der Elbling und im Herbst sind die grossen Beeren anfällig auf Fäulnis. Das Mostgewicht liegt um die 70° Oechsle.
Bedeutung

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das "Allerweltskind" in einem grossen Gebiet in der Bundesrepublik angepflanzt. Heute hat er sich auf wenige Gebiete zurück gezogen und wird, wegen seiner kräftigen Säure und neutralem Aroma, vorwiegend für die Sektherstellung verwendet. Eine kleine Anbaufläche 250 ha findet man auch noch in Luxemburg.
In der Schweiz wird der Elbling vor allem in der Ostschweiz angebaut. Im Jahre 2003 waren gesamtschweizerisch 56 Aren registriert

So eignet er sich als Aperitif- oder Sommerwein.

Roter Elbling

Roter ElblingDer Rote Elbling ist eine rottraubige Form
des weissen Elblings mit
vergleichbaren Eigenschaften.  


Quelle: Farbatlas Rebsorten, Ulmer


 zurück