Sauvignon blanc

Sauvignon blanc
Der Sauvignon blanc ist eine Rebsorte die man weltweit fast überall findet. In der Schweiz gehöhrt sie auch zu den Sorten, die erst zu Beginn der achziger Jahre erst richtig entdeckt worden ist und sich langsam zur Mode wurde. Ursprung Keine genaue Kenntnisse hat man vom Ursprung dieser Rebsorte, deren zwei grossen Anbauzentren in Frankreich das Bordelais und das Loiretal sind, ohne dass eine davon als das ältere zu bestimmen ist. Bekannte Synonyme sind: Blanc fumé oder Fumé, Surine, Fié oder Sauvignon Fumé in Frankreich. In Deutschland kennt man die Synonyme Moschus-Sylvaner, Muskat-Sylvaner oder Feigentraube.

Eigenschaften

Die heute zur Verfügung stehenden Klone sichern bei guter Qualität Erträge zwischen 50 und 100 hl / ha. Im Sauternaise erzeugt man davon die berühmten Dessertweine. Im Loiretal hingegen baut man die Weine trocken aus, zum Beispiel Sancerre. Bei uns in der Schweiz wird der Sauvignon nicht nur sortenrein gekeltert, in wenigen Fällen wir er auch für schöne Assemblages verwendet.

Bedeutung

Obwohl der Sauvignon blanc in allen Weinbaugebieten der Welt nicht in grossen Mengen angebaut wird, kann man ihn zu den Edelrebsorten zählen. In Frankreich wird er im Südwesten und im Loiretal angebaut. Im übrigen er zahlreichen Provinzen von Italien, Ex-jugoslawien, Tschechoslowakei, Griechenland, Rumänien, Ukraine und Mmoldavien zu finden. Verbreitet ist die Sorte auch in Amerika, Brasilien, Uruguay, Chile und in Argentinien.

In Südamerika handelt es ich bei der Bezeichnung Sauvignon oft um die Traubensorten Sauvignonasse oder um den Tocai friulano. In Kalifornien wird der wirkliche Sauvignon unter dem Namen Savagnin musqué kultiviert und der Sauvignon vert ist in Wirklichkeit der Muskateller. In greingem Masse wird Sauvignon rosé und auch Roter Sauvignon oder Roter Surin angebaut.

Der Sauvignon macht in der Schweiz einen verschwindend kleinen Anteil aus . Am häufigsten findet man ihn im Kanton Genf. In der Ostschweiz ist er im Kanton Zürich am weitesten verbreitet. 

Quelle: Ampelographie Pierre Galet

zurück