Die Weinbauregionen der Schweiz


In der Westschweiz dem französisch sprechenden Teil des Landes ist der Kanton Wallis mit zirka 5200 Hektaren die grösste Region. Es folgt der Kanton Waadt mit 3800 Hektaren und der Kanton Genf mit 1200 Hektaren. Zum Kanton Tessin mit 1000 Hektaren in der Südschweiz, wo italienisch gesprochen wird, zählt man weingeographisch auch das Misox und das Puschlav dazu. Die Region des Kanton Neuenburg, Bielersee und dem Vully im Kanton Freiburg weist eine Rebfläche von 900 Hektaren auf. Oft tritt diese Region auch unter dem Namen Dreiseen auf. Den "hohen Norden" in der Schweiz den Jura mit 7 hektaren darf man nicht vergessen.
Mit knapp 2600 Hektaren, mit zirka 1/5 der ursprünglichen Rebfläche am ende des 19. Jahrhunderts als die Deutschschweiz noch die grösste Weinbauregion war, ist heute die sechste grösste Weinbauregion. Sie setzt sich aus 17 Kantonen und Halbkantonen zusammen. Die wichtigsten sind Zürich (der grösste Weinbaukanton), Graubünden, St. Gallen, Aargau und Thurgau.

Obwohl der Weinabsatz zunehmend schwieriger wird, hat die gesamte Rebfläch im 2004 in der Schweiz um 8 ha auf 14'937 zugenommen. Dem Trend entschprechend ging die Fläche der weissen Rebsorten um 130 ha, was 8'350 ha entspricht, zurück und die der roten Rebsorten ist um 138 ha, dies entspricht 6'578 ha  angestiegen.   
Quelle: DSWV


   

Klima

Mehrheitlich liegen die Reben in der Schweiz zwischen dem 45. und 47. Breuten Grad. Deutlich unter der Grenze des 50. Breitengrades, wo die nördliche Grenze für den Weinbau liegt. Der schweizer Weinbau liegt auch südlicher als renomierte Weinbaugebite wie die Champagne, das Elsass und das Burgund.
In andern Ländern sind die meisten Reben nicht über 400 Meter über mehr angepflanzt. In dr schwei findet man den Weinbau nicht selten auf einer Höhe bis zu 800 Mü.M. Im Wallis findet man sogar Weinbau in Viperterminen bis auf 1100 Meter über Meer. Zwei Komponente begünstit den Schweizerweinbau auch noch. Die Vielfalt der Seen und der Föhn, ein regionaler warmer und trockener Wind.
Die Reben fordern minimum 1500 Stunden Sonnenschein pro Jahr. Das Zentarlwallis, der Tessin und die Ufer des Genfersees weisen regelmässig rund 2000 Sonnenstunden auf. An besonders begünstigte Lagen scheint die Sonne sogar 2200 Stunden. Esgibt in der Schweiz Rebberge mit einer Steigun von mehr als 80%. Mit der Ausrichtung nach Süden profitieren solche Reben von einer bedeutenden Erwärmung des Bodens, die den Effekt der Höhe aus zugleichen vermögen.
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